„Mein Berufsziel stand schon bei meiner Geburt fest“, sagte der Klient.

Wie löst man sich aus unguten Loyalitäten?

Ausgesprochene und unausgesprochene Aufträge aus der Herkunftsfamilie haben einen starken Einfluss auf das eigene Leben.

Oft beginnen diese teilweise schon vor der Geburt des Kindes. Zum Beispiel mit diesen Fragen der Eltern:

  • Mädchen oder Junge?
    Nach zwei Mädchen wünscht sich der Vater vielleicht einen „Stammhalter“. Was passiert, wenn es wieder „nur“ ein Mädchen wird?
  • Welchen Vornamen?
    In sehr traditionellen Familien trägt der erstgeborene Sohn „schon immer“ den Vornamen des Urgroßvaters. Eine Mutter wünscht sich vielleicht den Namen einer Schauspielerin, deren Film sie jüngst stark bewegte.
  • Welche Rolle?
    An Erstgeborene haben Eltern in der Kindheit meist andere Erwartungen als an das „Nesthäkchen“. Ein mittleres Geschwister ist da freier aber auch orientierungsloser.
  • Welches Berufsziel?
    In einer Landwirtsfamilie geht es bei der Kinderfrage meist auch um das Thema, wer mal den Hof übernimmt. In Unternehmerfamilien steht das Berufsziel eines Kindes auch oft schon fest, weil man die eigene Firma nicht gern in fremde Hände geben möchte.

Doch was tun, wenn das Band der Loyalität kaum noch Raum lässt für eigene Lebenswünsche?

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Wie die Eltern-Kind-Bindung durch Ihr Handy gestört wird.

Und wie das verhindern.

Ich werde regelmäßig wütend, wenn ich eine Mutter (oder einen Vater) sehe, der beim Kinderwagenschieben fast ausschließlich auf sein Handy starrt.

Am liebsten würde ich hingehen und sagen: „Ich bin Psychotherapeut und behandle viele Mensche_n, bei denen die frühe Eltern-Kind-Bindung gestört ist. Was Sie da gerade machen, trägt dazu bei, dass Ihr Kind später auch mal beim Therapeuten landet!“_

Natürlich rede ich nicht mit solchen Eltern. Einmal, weil meine Behauptung eine schwer zu beweisende Drohung wäre. Zum anderen, weil ich annehme, dass ich nicht auf Neugier bei dem Elternteil stoßen würde („Echt jetzt? Wieso? Erklären Sie mir das mal bitte.“) sondern auf geharnischten Widerstand („Was geht Sie das an, was ich mit meinem Kind mache?“ … Gehen Sie mal lieber selbst zum Therapeuten!!“ …)

Aber ich weiß einfach viel über die Eltern-Kind-Bindung und die Wichtigkeit des Augenkontakts für die kindliche Entwicklung. Ein Kinderpsychiater sieht deshalb auch die zu frühe Verwendung von Buggyskritisch, wo das Kind nach vorne schaut anstatt in Richtung des Elternteils.

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Bild: stevanovicigor iStock.com

„Das Grübeln machte mich ganz depressiv“, sagte der Mann im Coaching.

Wie ein Klient es in 3 Wochen schaffte, sein Grübeln zu reduzieren.

Bei vielen psychischen Störungen wie z.B. Depressionen oder Angststörungen, gehören negative Gedanken zu den quälenden Begleiterscheinungen.

Wer das nicht selbst mal erlebt hat, gibt vielleicht den naheliegenden Ratschlag: „Dann hör doch auf damit! Oder denk an was Schönes.“

Doch derjenige hat dann eben noch nicht erlebt, dass es sehr schwierig sein kann, das eigene Denken zu kontrollieren. Wie ja jeder mit der Aufforderung „Denk jetzt nicht an einen blauen Elefanten!“ erleben kann.

Lesen Sie hier, wie mein Klient es in 3 Wochen schaffte, sein exzessives Grübeln zu reduzieren.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Grübeln?

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„Meine Löffelliste schaffe ich nie!“; sagt die Frau im Coaching.

Darf man glücklicher werden als die Eltern?

„Wissen Sie, was eine Löffelliste ist?“, fragte mich die Frau als erstes als wir zum Spaziergang auf dem Philosophenweg aufbrachen.

Das ist der erste Teil meines 3-h-Coachings.

Na klar, das ist eine Liste von Dingen, die jemand vor seinem Tod noch erleben möchte, also bevor er den Löffel abgibt“, antwortete ich.

„Genau. Und das ist mein Problem“, fuhr die Frau fort. „Ich habe schon vor Jahren eine tolle Liste gemacht mit dreißig Sachen, die ich noch tun möchte, aber mir rennt die Zeit davon. Meine Löffelliste schaffe ich nie!“

Neben mir ging Astrid K., Prokuristin in einem mittelständischen Betrieb. Keine Kinder, Single aus Überzeugung. Ich überlegte, was sie wohl damit meinte, dass sie ihre Liste nicht erledigen konnte.

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„Wozu erwachsen werden“, sagte der Mann im Coaching.

Wenn Männer am Peter-Pan-Syndrom leiden.

Warum will jemand nicht erwachsen werden?

Fragt man Kinder und Heranwachsende, ob sie erwachsen werden wollen, ist die Antwort fast immer „Ja klar!“

Denn sie verbinden damit die Vorstellung von Freiheit und Unabhängigkeit. Jeden Tag zu MacDonalds essen gehen und soviel Cola trinken dürfen, wie man mag. Spät ins Bett gehen können oder auch gar nicht. Das Erwachsenenalter scheint ihnen als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Dass dem nicht so ist, könnten Jugendliche an ihren Eltern sehen, aber oft betrachten sie die als angepasste Spießer und schwören sich, niemals so zu werden wie sie.

Doch spätestens in der Ausbildung oder im Studium erfahren sie, dass erwachsen werden auch mit Einschränkungen verbunden ist. Aber die meisten gewöhnen sich mit der Zeit daran – und werden so erwachsen.

Männer, die nicht erwachsen werden wollen, gewöhnen sich nicht daran. Sie finden die Begrenzungen des sozialen Lebens unerträglich. Sie halten es für eine Zumutung und sind dauerhaft gekränkt, dass auch für sie in der Ausbildung, dem Studium, der ersten Anstellung keine Extrawurst serviert wird.

Und dann gehen sie in den Streik.

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„Ich bin immer das Opfer“, sagte der Klient im Coaching.

Wie man die Opferrolle verlässt.

Love it. Change it. Or leave it.

Wenn man etwas ändern will, gibt es ja nur diese drei Möglichkeiten.
Also, versuchen, die Dinge zu ändern oder die Situation zu verlassen – oder eben zu akzeptieren.

Wer mit den ersten beiden Optionen keinen Erfolg hat, kann immer noch die schwierige oder unerträgliche Situation akzeptieren.
Wer das nicht kann oder will, landet automatisch in der Opferrolle.
Das fühlt sich immer schlecht an, keine Frage. Aber es hält auch Erleichterungen bereit.

  • In der Opferrolle darf man anderen die Schuld zuschieben.Dem blöden Chef, den Kollegen, dem Partner, den eigenen Eltern, der Gesellschaft, dem Kapitalismus oder dem Leben. Die Beschuldigten kümmert das zwar wenig, aber es ist schon mal klar, dass man selbst nicht schuld ist.
  • In der Opferrolle darf man häufig jammern.Das ändert auch nichts an der Situation aber emotional entlastet es schon. Die Trauer aber vor allem auch die Wut entlädt sich in endlosen Tiraden über lange Wartezeiten bei Ärzten, verstopfte Autobahnen, viel zu hohe Managergehälter oder die unpünktliche Bahn.
  • In der Opferrolle darf man sich mit anderen „Opfern“ solidarisieren.Natürlich nicht im gemeinsamen Handeln, sondern im Chorgesang der Anklagen und Beschuldigungen.
    Hat man gerade kein aktuelles Beispiel aus dem eigenen Leben, genügt ein Blick in die BILD-Zeitung und schon hat man wieder fünf Beispiele für Willkür, Egoismus oder Ungerechtigkeiten.

Wie mein Klient aus der Opferrolle herausfand, hören Sie auf diesem Podcast.

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AZM 081: Erfolgreich arbeiten im digitalen Zeitalter – der Talk

Im Schnitt verbringen wir rund eine Stunde täglich mit Suchen: den Autoschlüssel, den Geldbeutel, Unterlagen. Und seit wir digital arbeiten können kommt das Fahnden in den dutzenden virtuellen Ablagen da noch dazu. Schade um unsere wertvolle Lebenszeit! Doch heute schaffen wir Abhilfe dank zwei sehr kompetenter Fach-Männer. Als Talk-Gäste treffe ich in meinem virtuellen Podcast-Studio Jürgen Kurz und Marcel Miller, Autoren des neuen Buches „So geht Büro heute! Erfolgreich arbeiten im digitalen Zeitalter“.

Viel Spaß beim Anhören!

Ihre Cordula Nussbaum

DAP 43 – Gestik-Lautstärke – Quick-Tipp zu Präsentieren & Rhetorik vom Präsentationstrainer PETER MOHR

Gestik-Lautstärke – Wie Sie mit Gestik lauter und leiser Präsentieren können – Quick-Tipp aus dem Präsentationstraining vom Präsentationstrainer PETER MOHR

www.praesentieren-mit-erfolg.de


Tipps & Tricks vom Präsentationstrainer & Rhetoriktrainer PETER MOHR zu den Themen Präsentation & Rhetorik & Verkauf


Mehr über diese Sendung auf:

www.das-abenteuer-praesentieren.de

www.dasabenteuerleben.de


DAM 97 Was die Hirnforschung über Belohnungen sagt

Diese 4 Gehirnregionen bestimmen, wie motiviert du bist.

Die Hirnforschung zeigt: Wenn Belohnungen mit dem Erreichen von Zielen verknüpft werden, treten Gewöhnungseffekte auf. Das heißt: Die Wirkung verpufft. Warum das so ist und welche Alternativen es zur Belohnung gibt, darum geht es in der heutigen Folge.

Die wichtigsten Gehirnregionen für Motivation sind das Belohnungs-, das Emotions-, das Erinnerungs- und das Entscheidungssystem. Vielleicht hast Du es auch schon mal bewusst bei Dir wahrgenommen: Allein die Erwartung eines lustvollen Ereignisses genügt und das Gehirn schüttet den Botenstoff Dopamin aus. Dieser setzt eine Kette von Reaktionen in Gang, an deren Ende aus ein Glücksgefühl steht. Der Mensch freut sich, zum Beispiel auf ein gutes Essen, einen schönen Abend mit Freunden oder ein gutes Buch. Und wenn es soweit ist, kommt es zur Ausschüttung von Serotonin, ein Stoff, der beruhigend und befriedigend wirkt und die Erkenntnis bringt: Ich bin glücklich. In diesem Moment ist das Belohnungssystem aktiv und ein Zustand tritt ein, den der Mensch am liebsten für immer behalten würde.

In vielen Bereichen des Lebens haben wir erkannt, dass das Belohungssystem ein wichtiger Entstehungsort für Leistung ist: Von der Kindererziehung über sportliche Wettkämpfe bis zur Mitarbeiterführung  in Unternehmen. Doch das Belohnungssystem hat einen Haken: Die Gewohnheit.

„Mein Vater? Ich habe nur einen Erzeuger“, sagte die Frau im Coaching.

Wie heilt man eine Vaterwunde.

Die Vaterwunde bei Mädchen.

Nichts über den eigenen Vater zu wissen, hinterlässt immer eine tiefe Wunde in Menschen. Denn emotional betrachtet, dient das Wissen, von wem wir abstammen, als sichtbarer „Beweis“ unserer Existenz.

Kennt man den eigenen Vater nicht, stellt das gefühlsmäßig fast immer die eigene Existenzberechtigung infrage. Sein Nichtvorhandensein und die gefühlte Ablehnung münden leicht in die Überzeugung, nichts wert zu sein. Nicht dazuzugehören zu den anderen Frauen oder Mädchen, weil einem etwas Entscheidendes fehlt.

Der Verlust des Vaters kann viele Ursachen haben:

  • In meiner Generation und der davor war oft der Krieg die Ursache. Väter kamen nicht mehr nach Hause, weil sie gefallen waren. Oder kehrten traumatisiert aus dem Krieg zurück und fanden sich nicht mehr zurecht.
  • Heute verlieren Kinder ihre Väter meist durch Scheidung oder Trennung. Entweder weil der Vater das Interesse an seinem Kind verliert oder weil die Mutter es ihrem Ex-Mann heimzahlen will und das Umgangsrecht erschwert oder verweigert.
  • Noch häufiger weil Väter mehr mit ihrem Beruf verheiratet sind als mit ihrer Partnerin. zwar körperlich anwesend aber geistig und emotional weit weg.
  • Oder Väter, die aus eigener Vaterlosigkeit keine emotionale Bindung zu ihren Kindern aufbauen können.
  • Ein Spezialfall sind Kuckuckskinder. Hier ist der Vater nicht der biologischer Vater des Kindes, weil die Mutter es mit einem anderen Mann zeugte und das Kind und seinen sozialen Vater im Glauben ließ, miteinander blutsverwandt zu sein.

Das Kind fragt sich in bangen Stunden, was es hier soll, wenn sich selbst der eigene Vater so früh schon abgewendet hat.

Dieser Schmerz ist so groß, dass man ihn verdrängen oder kompensieren muss. Möglicherweise durch eine Essstörung, durch strenge Leistungsorientierung, durch Abwertung alles Männlichen.

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Bild: Tina Bo

AZM 080: Mir reichts, ich geh schaukeln

Leiden Sie unter röchelnden Kollegen, die sich virenschleudernd an den Schreibtisch schleppen, um ihr Erkältungsleid mit dem Team zu teilen? Fürchten Sie Mitarbeiter, die sich erbittert um die Urlaubstage in den Ferien prügeln? Kennen Sie Kalauer-Könige, die in Meetings keinen noch so blöden Spruch auslassen – und nur still sind, wenn es um die Arbeitsverteilung geht?

Dann ist mein neues Buch „Mir reichts, ich geh schaukeln“ genau das Richtige für Sie. In witzig-pointierten Geschichten beschreibt Katja Schnitzler – Kolumnistin bei der Süddeutschen Zeitung – die Ticks der Kollegen. Ich liefere dazu pragmatische Tipps, wie Sie ab sofort dem wochentäglichen Wahnsinn gelassen begegnen können. PLUS: witzige Bastel-Gimmicks bringen zusätzlichen Spaß.

Gleich HIER zum ANHÖREN.

Den im Podcast genannten „Hund“ können Sie sich hier holen.

Das Buch z.B. bei Amazon bestellen können Sie hier.

Viel Spaß beim Anhören!
Ihre Cordula Nussbaum

AZM 079: Deep-Work: Platte oder Mosaik?

Deep-Work und Fokuszeiten sind gerade die Schlagworte, um endlich mal produktiv und konzentriert zu sein. Aber wie lange sollten unsere Deep-Work-Phasen sein? Die Antwort darauf und auch zwei super Beispiele von Unternehmen, die mit Deep-Work sogar zur 25-Stunden-Woche übergehen konnten, gibt es in dieser Episode. Hier zum Anhören.

Viel Spaß beim Anhören
Ihre Cordula Nussbaum

AZM 078: Die Musik im Podcast – die Hymne der Kreativen Chaoten

Immer wieder werde ich von Ihnen, liebe Podcast-Hörer und Hörerinnen, gefragt, welche Musik denn meine Podcast-Episoden begleitet. Es handelt sich um den Song „Ich will mich nicht verbiegen“ vom Campus für Kreative Chaoten. Ich habe den Song mit ein paar tollen Musikern aus Frankfurt vor einigen Jahren geschrieben und er wurde gesungen von Nicole&den Kreativen Chaoten.

Und hier kann er jetzt endlich auch in allen meinen Podcast-Kanälen angehört und gratis herunter geladen werden.
Viel Spaß damit !
Ihre Cordula Nussbaum

„Ich muss immer der Beste sein“, sagte der Mann im Coaching.

Ein neuer Fallbericht aus meiner Coaching-Praxis.

Immer der Beste sein zu wollen oder zu müssen, ist ein häufiges Lebensthema von Männern, die in mein 3-h-Coaching kommen.

Der Preis für diese anstrengende Lebensstrategie ist meistens, dass der Mann seine Gefühle abspalten oder verdrängen kann. Doch das geht ja nicht von heute auf morgen. Wo lernt man das?

Im Fall dieses Klienten hatte es mit der Karateschule seines Vaters zu tun, in der er bereits mit vier Jahren mitmachte.

Hören Sie mehr dazu auf diesem Podcast.

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Wie findet man die passende Coaching-Fortbildung?

Eine Orientierungshilfe

Immer mehr Menschen interessieren sich für eine Coaching-Fortbildung. Entweder, weil sie schon als Coach arbeiten und eine Zusatzqualifikation suchen. Oder weil sie zusätzlich zu ihrem Hauptberuf coachend tätig werden möchten.

Die letztgenannte Option ist auch sehr zu empfehlen, gibt es doch derzeit in Deutschland rund 9.000 Menschen, die sich Coach nennen, weiß Christopher Rauen, Vorsitzender des Deutschen Bundesverbandes Coaching (DBVC).

Kein Wunder also, dass kaum jemand allein vom Coachen leben kann. Auch ich nicht. Die meisten Coaches haben noch einen anderen Beruf als Trainer, Berater oder Führungskraft.

Mittlerweile gibt es über 300 Coaching-Aus- und Fortbildungen in Deutschland. Methoden, Zeitraum, Kosten und Prüfsiegel variieren stark.
Wie soll man da die richtige finden?

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„Soll ich ihn wirklich heiraten?“, fragte die Frau im Coaching

Und was wirklich dahintersteckte.

„Warum heiraten?“
Mit dieser Frage sitzt Petra B. vor mir und quält sich schon über ein halbes Jahr damit herum.

Wobei Menschen, die aus dem Heiraten kein Problem machen, überzeugende Gründe dafür anführen können:

  • Man fühlt sich mit seinem Partner stärker verbunden.
  • Eine Hochzeit ist ein echter Liebesbeweis.
  • Durch eine Hochzeit wird man zu einer richtigen Familie.
  • Heiraten ist eine lange Tradition und ein schöner Brauch.
  • Finanzielle Vorteile bei Steuer, Altersvorsorge oder Versicherungen.
  • Bessere Absicherung im Trennungsfall oder Todesfall.
  • Weniger Vollmachten oder Vereinbarungen notwendig z. B. für medizinische Notfälle, Sorgerecht, Erbe etc.
  • Die Freude daran, mit den Liebsten wie Freunden und Familie ein großes Fest zu feiern.
  • Religiöse Gründe.
  • Andere Familienmitglieder (Eltern, Großeltern, Kinder etc.) wollen es so.

Doch all das sind keine Argumente für meine Klientin.

Um ihren Zwiespalt zu verstehen, mussten wir etwas tiefer graben. Dazu frage ich immer auch nach Erfahrungen aus der Herkunftsfamilie. Denn was wir hier erleben, im Guten wie im Schlechten prägt unsere Vorstellungen, was richtig und falsch ist, was sich gehört und was nicht, wie man das Leben meistert oder daran zerbricht.

Hören Sie mehr dazu auf diesem Podcast.

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Wenn die Schwiegermutter die Ehe zu zerstören droht, muss Mann handeln.

Wie wird ein Junge zu Mann?

„Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ich weiß auch nicht, ob ich bei Ihnen überhaupt richtig bin. Meine Frau hat mich geschickt. Sie meinte, ich müsse mich entscheiden. Sonst würde sie sich bald trennen.“

So begann eine interessante Coaching-Sitzung.
Hören Sie hier, wie es weiterging …

Den ganzen Artikel können Sie auch nachlesen auf meinem Persönlichkeits-Blog.

„Mir fehle das Konkurrenz-Gen, sagt mein Chef.“

Ein Coaching-Fall aus meiner Praxis.

Der Klient wurde von seinem Chef geschickt. Als Verkaufsleiter zeige er nicht den nötigen Biß und Durchsetzungswillen.

Doch was tun mit einem Klienten, der Konkurrenz vehement ablehnt und in allen Bereichen des Lebens Kooperation favorisiert?

Als Coach suche ich dann immer nach einem inneren unbewussten Konflikt, der den Klienten blockiert.

Wie das gehen kann hören Sie hier in diesem Podcast.

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„Ich kann meiner Mutter nicht verzeihen und soll sie jetzt pflegen?“ sagte die Frau im Coaching.

Wie man Frieden machen kann mit den Eltern.

„Sie sind meine letzte Rettung!“, stöhnte die Klientin und ließ sich in den Sessel fallen.

„Na, eher die vorletzte,“ _antwortete ich. „Wieso vorletzte?“_
„Weil die letzte Rettung der Tod ist. Er löst alle Probleme.“

„Interessant, dass Sie das sagen“, meinte die Klientin. „In der letzten Zeit habe ich oft daran gedacht, dass wenn ich tot wäre, das ganze Drama vorbei wäre.“

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„Was mache ich mit den ganzen Idioten in meiner Firma?“ fragte der Klient im Coaching.

Narzissten im Coaching sind eine Herausforderung.

Narzissten erkenne ich meist sofort, in den ersten paar Minuten. An ihrer Mimik, der Körpersprache und ihrem Verhalten.

Bei einem 3-h-Coaching betreten sie als Narzisst nicht meinen Praxisraum, sie besetzen ihn.

  • Mit raumgreifenden Schritten steuern sie auf den Sessel zu und lassen sich breitbeinig darin fallen.Oder Sie verrücken gleich mal den Sessel ohne zu fragen, so dass sie mir genau gegenübersitzen.
  • Dann schauen sie mich nicht an, sie mustern mich. Sie wollen wissen, woran sie mit mir sind.Und stellen oft eine Frage nach meiner Kompetenz: „Haben Sie eigentlich Erfahrung mit Vorständen/top-down-issues/Konflikteskalationen …
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AZM 077: Diät macht dick! Oder: wie Du so wirst, wie Du sein willst

Und schon sind unsere guten Vorsätze zum Jahreswechsel vier Wochen alt – und es beginnt die Zeit, in der wir einknicken. Dabei ist es ganz einfach, bei unseren wirklich tiefen Wünschen einen Erfolg zu erzielen. In dieser Ausgabe bekommen Sie den Schlüssel für Ihren dauerhaften Erfolg. Egal ob beim Abnehmen, Durchschlafen oder Stress-Abbau – wir haben die Lösung. Sofort können Sie den Podcast HIER anhören 🙂

Viel Spaß beim Anhören!
Ihre Cordula Nussbaum

Wie wird man ein erfolgreicher Coach?

Tipps eines Profis aus dreißig Jahren.

Der Coaching-Markt wächst. Dieser Trend ist sowohl in Deutschland als auch weltweit festzustellen. Die Wachstumsraten liegen im zweistelligen Bereich.

Schätzungen gehen von 8.000 bis 10.000 seriösen Anbietern in Deutschland aus. Mit steigender Tendenz. Da der Titel „Coach“ nicht geschützt ist, kann sich jeder so nennen. Das heißt, zu den genannten Zahlen kommen noch die „unseriösen“ Anbieter dazu.

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Die Marie Kondo Methode.

Meine Erfahrungen aus 7 Jahren Aufräumen.

Seit die zierliche Japanerin Marie Kondo 2011 ihr erstes Buch Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert veröffentlicht hat, kennen Menschen in aller Welt ihre „KonMari“-Methode.

Da ich manchmal ein Näschen für Trends habe, schrieb ich schon damals einen Blogartikel über diese neue Form des Aufräumens. Hier können Sie ihn lesen …

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„Mein Job ist sinnlos aber gut bezahlt“, sagte der Kreativdirektor im Coaching.

Was die Bedürfnispyramide von Maslow mit der Sinnfrage zu tun hat.

Sinnfragen tauchen in meinen Coachings immer wieder auf.

Solche Fragen entstehen bei Menschen, die es geschafft haben. Also eine Karrierestufe erreicht, die ein auskömmliches Einkommen sichert. Die eine Partnerschaft oder eine Familie haben, wo die Kinder aus dem Gröbsten raus sind und Zeit ist, durchzuatmen – und Bilanz zu ziehen.

Alles okay soweit. Und wie geht’s jetzt weiter?

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„Ich sei passiv-aggressiv, meint meine Chefin“, sagte der Klient im Coaching.

Eine neue Fallgeschichte aus meiner Coaching-Praxis

Bestimmt kennen Sie Beispiele von passiv-aggressivem Verhalten. Auch wenn Sie dabei nicht an diesen Fachbegriff denken:

  • Auf der Autobahn schleicht ein Autofahrer im Schneckentempo, eine Reihe Autos hinter sich.
    Auf sein Verhalten angesprochen würde er vielleicht antworten, dass durch zu schnelles Fahren Unfälle passieren und die Autobahn für alle da wäre.
  • Ein Angestellter befolgt die von der Geschäftsführung gemachten Vorschriften sklavisch genau und verzögert dadurch die Zusammenarbeit mit anderen.
    Darauf angesprochen, weist er daraufhin, dass Vorschriften eben dazu da sind, dass man sie befolgt, sonst bräuchte man sie ja nicht.
  • Der Azubi, der beim Zusammenstellen der Stühle im Seminarraum laut schnauft und öfter eine lange Pause macht, um sich zu erholen.
  • Der Partner, der oft Kopfweh bekommt, wenn beim Zubettgehen eine erotische Stimmung in der Luft liegt.
  • Ein Mitarbeiter reißt einen Witz über Schwule. Als ein homosexueller Kollege sich das verbittet, wird ihm Humorlosigkeit vorgeworfen.
  • Ein Kind, das sich ungerecht behandelt fühlt, läuft von zu Hause weg und hofft, dass die Eltern sich Sorgen machen und es suchen.
    Ihr Partner will eigentlich nicht mit ins Kino, sagt aber dann doch zu. Braucht allerdings so lange, sich fertigzumachen, dass sie erst eine halbe Stunde später loskommen.
  • Der neidische Kollege, der es immer mal vergisst, Sie über ein wichtiges Detail des Kunden zu informieren.
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DAM 96 Eigentlich will ich gar nicht so sein!

Warum wir tun, was wir eigentlich gar nicht tun wollen und wie wir das ändern können.

Wie kommen wir vom Denken zum Handeln. Was kann ich tun, damit ich eben nicht wieder in den alten Schlendrian verfalle? Die Erklärung für dieses Verhalten ist naheliegend: Die Menschen verhalten sich so, weil es funktioniert, weil sie dieses Verhalten kennen und es ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle gibt. Auf der Ebene des Bewusstseins wollen die Menschen zwar nicht so handeln. Auf einer tieferen Ebene aber erfüllt die unerwünschte Handlung wichtige Bedürfnisse und wird belohnt. Nämlich das Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle. Diese Bedürfnisse sind so bedeutsam, dass dafür auf der bewussten Ebene alle möglichen unangenehmen Konsequenzen in Kauf genommen werden.

Warum machen wir es nicht einfach anders? Woran scheitert es? Es scheitert an den Emotionen. Auch wenn wir das andere Verhalten rational begründen und es für uns auch völlig schlüssig und erstrebenswert ist, so reicht das nicht aus. Um in Bewegung zu kommen und wirklich etwas zu verändern muss nicht nur der Verstand überzeigt sein, sondern auch das Herz. Wir brauchen einen emotionalen Schub!

AZM 076: Raus aus dem Weihnachtsstress – mit einem Schlag und einem Spiel

Weihnachten und die Tage davor sind für die meisten Menschen Stress pur. Unsere zwei heutigen Tipps holen Sie raus – und helfen Ihnen auch im neuen Jahr.

Sofort können Sie den Podcast gerne HIER anhören 🙂

Link zum Online-Live-Seminar „Dreamday 2019“: www.gehtjadoch.com/ziele-dreamday

Viel Spaß beim Anhören!
Ihre Cordula Nussbaum

Ohnmacht begleitet unser Leben. Wir müssen lernen, sie zu ertragen.

Über Ohnmacht und die entsprechenden Gefühle zu schreiben, ist riskant. Denn das passt nicht zum Zeitgeist, der eher die unbegrenzte Machbarkeit verherrlicht. Wie gerade die Meldung über genetisch veränderte Babies zeigt. Wir wollen uns nicht ohnmächtig fühlen, sondern phantasieren lieber: „Nichts ist unmöglich!“ oder behaupten tapfer „Geht nicht gibt’s nicht!“

Aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir erkennen, dass wir häufiger ohnmächtiger sind als uns lieb ist. Nicht nur angesichts von Naturkatastrophen oder Wetterereignissen. Das alltägliche Leben zeigt uns, wie wenig wir oft ausrichten können:

  • Im Dieselskandal werden Autokäufer jahrelang für dumm verkauft. Und das noch mit kräftiger Unterstützung der eigenen Regierung.
  • Jährliche Konferenzen beschwören den Ernst der drohenden Klimakatastrophe, vor der der Club of Rome seit 50 Jahren warnt. Nur sture Optimisten glauben noch, dass die für ein Überleben notwendigen Klimaziele noch erreicht werden können.
  • Als Radfahrer fühlt man sich ohnmächtig gegenüber rücksichtslosen Autofahrern. Fußgängererleben dasselbe mit rücksichtslosen Radfahrern.

Ohnmacht zu erleben, ist ein scheußliches Gefühl. Denn wir spüren dann, dass wir auf ein Geschehen keinen Einfluss haben. Absolut keine Kontrolle. Niemand will das haben – und trotzdem erleben wir es täglich. Wir retten uns oft daraus, indem wir glauben, dass es ja nicht so sein müsste.

Dass man doch etwas gegen die Klimakatastrophe tun kann. Gegen die Umweltverschmutzung. Gegen das Leid der Tiere in großen Mastfabriken. Gegen die Unterdrückung von Frauen. Gegen die Ausbeutung von Arbeitskräften bei uns in und in anderen Ländern.

Doch auch klimabesorgte Bürger hierzulande, die versuchen, es besser zu machen, sind angesichts der rasanten Entwicklung ohnmächtig. Das Umweltbundesamt rechnet vor, dass wer seinen Lebensstil klimagerechter ändert, oft einer Selbsttäuschung unterliegt. Michael Bilharz vom UBA: „Während die Menschen ‚bio‘ kaufen, weniger Fleisch essen und Fahrrad fahren, unterschätzen sie den CO2-Ausstoß durch ihre Fernreisen, ihre schlecht isolierte Wohnung und ihr Auto. Und das sind leider klimatechnisch die Big Points.“ Hier der ganze Artikel …

Ja, stimmt! Theoretisch könnte man was dagegen tun.

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Zwangsgedanken und Grübeln – die besten Tipps.

Nich wegscheuchen – sondern einladen.

Was Menschen mit einer Zwangsstörung wirklich verstören kann, ist die Erkenntnis, dass eine Zwangsstörung selten weggeht.

Meist ist es so: **Die Zwangsstörung wird nicht besser – aber Sie werden besser im Umgang mit den Zwängen.**

Sobald Sie Fähigkeiten und Werkzeuge entwickelt haben, um die Art und Weise zu managen, wie sich Ihre Zwangsstörung manifestiert, nutzen Sie diese Fähigkeiten, ohne viel darüber nachzudenken.

Die erfreuliche Folge: die Gedanken und Ängste, die einst lähmend waren, sind nicht mehr so auffällig. Was früher ein Zwangssturm war, ist heute ein Wispern.

Meist probieren Menschen in der frühen Phase Zwangserkrankung, die Zwänge zu besiegen. Leider funktioniert das fast nie. Die Betrachtung der Zwangsstörung als Gegner führt in der Regel zu Leiden.

Aber wenn Sie akzeptieren, dass Sie eine Zwangsstörung haben, verschaffen Sie sich Raum, um neugierig zu sein.

Liz Funk hat acht Strategien/Mantras entwickelt, die Menschen mit Zwangsstörungen helfen, mit ihrer Zwangsstörung besser zu leben. Diese Schritte klingen erst einmal seltsam, aber sie funktionieren.

Hören Sie mehr dazu in diesem Podcast.

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Wie egoistisch sind Sie?

Im öffentlichen Raum lernt man die egoistische Seite von Menschen schnell kennen:

  • Autofahrer, die auf der Autobahn mit der Lichthupe drängeln.
  • Radfahrer, die sich an keine Verkehrsregeln halten.
  • Bahnreisende, die das ganze Zugabteil an ihrer Handykommunikation teilhaben lassen.
  • Helikoptereltern, die schwungvoll fast über Ihren Fuß ihr Kind bis vor den Schuleingang fahren.
  • Gaffer, die Rettungsarbeiten bei Unfällen behindern und alles filmen wollen.
  • Männer, die im Bus breitbeinig sitzen und andere mit ihrer Lieblingsmusik beschallen.
  • Urlaubsgäste, die um 7 Uhr morgens sich die besten Liegen reservieren.

Gibt es einen gemeinsamen Faktor, der solche antisozialen, rücksichtslosen Verhaltensweisen erklären könnte?

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„Ich fühle mich nirgends zugehörig“, sagte der Jurist im Coaching.

„Auch wenn ich mittendrin bin, gehöre ich nicht dazu“, war der erste Satz meines Coaching-Klienten.

Dieser Satz ließ mich aufhorchen, weil ich vor Jahren mal eine Studie gelesen hatte, wie sehr das mangelnde Gefühl von Zugehörigkeit und Depression miteinander in Verbindung stehen.

„Wie meinen Sie das?“ fragte ich.

„Ich bin Jurist, Einserkandidat, im Iran geboren. Meine Eltern kamen als Gastarbeiter nach Deutschland und wollten mir alles ermöglichen, was hier wichtig ist. Bildung, Aufstieg, Wohlstand. Ich habe das alles geschafft, aber ich weiß nicht wo ich hingehöre.“

Menschen mit diesem Lebensthema fühlen sich häufig fehl am Platz, ziehen sich allgemein schnell zurück. Glauben, dass sie irgendwie anders seien als andere und deswegen eher stören oder eine Belastung sind.

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„Meine Zwangsstörung macht mich fertig!“, gestand die Lehrerin im Coaching.

Eine Fallgeschichte aus meiner Coaching-Werkstatt

Eine Zwangsstörung ist eine häufige, chronische und lang anhaltende psychische Erkrankung, bei der ein Mensch unkontrollierbare, wiederkehrende Gedanken (Obsessionen) und Verhaltensweisen (Zwänge) hat, und den Drang verspürt, sie immer zu wiederholen.

Zwangsgedanken können sein:

  • Angst vor Keimen oder Verunreinigungen
  • Unerwünschte verbotene oder tabuisierte Gedanken, die Sex, Religion und Unfälle betreffen.
  • Aggressive Gedanken gegenüber anderen oder sich selbst.
  • Die Dinge müssen symmetrisch oder in perfekter Ordnung angeordnet werden.

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AZM 075 Nela Lee: Den eigenen Traum leben

Interview mit einer erfolgreichen Youtuberin & Influencerin

Die ehemalige TV-Moderatorin Nela Lee lebt ein Leben, von dem viele träumen: als Influencer und Youtuberin arbeiten und davon leben können. Ich traf die sympatische, quirlige Tochter zweier Einwanderer in ihrem Studio, und gab ihrer Community Tipps für einen entspannten Alltag. Im Anschluss tauschten wir die Rollen. Ich interviewte Nela und bat um einen kleinen Blick hinter die Kulissen eines Youtube-Stars.

Klar haben wir auch hier die Kamera laufen lassen, und deshalb gibt es unser Gespräch nicht nur im Podcast-Channel, sondern auch auf meinem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/cordulanussbaum

AZM 074 Handy macht dumm! Dieser Tipp hilft :-)

Es ist ganz leicht – versprochen

Sie glauben, das Handy vor Ihnen auf dem Tisch ist harmlos? Weit gefehlt! Erfahren Sie in dieser Episode, warum Ihr Handy Sie dumm macht. Und was Sie dagegen tun können.
Die genannten Apps:

Viel Spaß beim Abschalten 🙂

DAP 41 – Step-By-Step – Quick-Tipp zu Präsentieren & Rhetorik vom Präsentationstrainer PETER MOHR

Step-By-Step – Wie Sie durch Steppen besser Präsentieren können – Quick-Tipp aus dem Präsentationstraining vom Präsentationstrainer PETER MOHR

www.praesentieren-mit-erfolg.de


Tipps & Tricks vom Präsentationstrainer & Rhetoriktrainer PETER MOHR zu den Themen Präsentation & Rhetorik & Verkauf


Mehr über diese Sendung auf:

www.das-abenteuer-praesentieren.de

www.dasabenteuerleben.de

DAM 95 Schluss mit dem Selbstoptimierungsplan

Selbstoptimierung kann frustrieren und demotivieren – besser ist eine gesunde Weiterentwicklung, die zu Dir und Deinem Leben passt.

Glücklicher, gelassener, erfolgreicher, schöner, fitter, produktiver und vieles mehr können wir werden. Ja, und auch ich versuche mit meinem Podcasts, meinen Vorträgen und Büchern natürlich dazu beizutragen, dass Du das Leben lebst, das Du leben möchtest, dass Du werden kannst, wer Du sein willst.

Und heute möchte ich das ganz bewusst mal hinterfragen. MÜSSEN wir wirklich in allen Lebensbereichen immer besser werden? Macht Selbstoptimierung wirklich glücklich oder frustriert sie uns eher? Worauf kommt es bei einer gesunden Weiterentwicklung an? Und 5 Gründe gegen den Selbstoptimierungswahn.

Mehr Infos zu mir: www.nicolafritze.de

AZM 073 Mehr Zeit dank einer gesunden Portion LMAA

Die Welt gehört denen, die ausbrechen, statt einzuknicken! Überlegen Sie heute, aus welchen Erwartungen und Verpflichtungen Sie ausbrechen wollen. Zu was können Sie beherzt „LMAA!“ sagen? Und mit einem Lächeln mehr Leichtigkeit und Gelassenheit in Ihren Alltag bringen.

Mehr LMAA-Inspirationen gibt es in meinem neuen Buch LMAA – 66 Mini-Plädoyers für mehr Mut, Leichtigkeit und Gelassenheit. Mehr Infos: www.gehtjadoch.com/lmaa

AZM 072 Wie Du mit dem Marshmallowtest erfolgreicher wirst Editieren

Kennen Sie den Marshmallow-Test? Von ihm können wir lernen, unsere Impulse zu steuern, unsere Willenkraft zu trainieren. Wie das geht, erfahren Sie in dieser Episode.


Darin: ein Kapitel aus meinem neuen Buch LMAA – 66 Miniplädoyers für mehr Mut, Leichtigkeit und Gelassenheit. Ab 10. September im Buchhandel, jetzt schon überall vorbestellbar (z.B. hier https://amzn.to/2PO6MrH)

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit den heutigen Tipps gerne im BLOG:

https://www.gluexx-factory.de/marshmallow-test-podcastfolge-72/

„Im Aufschieben bin ich Weltmeister!“, grinste der Rechtsanwalt im Coaching.

Aufschieben, neudeutsch  „Prokrastination“ ist ein sehr verbreitetes Problem. Dutzende von Ratgeberbüchern und Blogartikeln zeigen die Not. Doch was steckt eigentlich hinter der Aufschieberitis? Wie so oft ist auch hier das Problem die Lösung. Aber Lösung wofür?

Welchen Sinn hat chronisches Aufschieben? Read more

„Ich kann mich nicht entscheiden“, behauptete die Ärztin im Coaching.

Entscheidungen und das Problem, diese „richtig“ und rechtzeitig zu treffen, gehören zu den häufigsten Anliegen im Coaching. Doch betrachte ich dieses Problem mit Entscheidungen nicht als eine Schwäche des Klienten. Vielmehr ist es seine beste Strategie, um etwas Wichtiges zu vermeiden. Aber was eigentlich?

Man kann sich doch garnicht nicht entscheiden. Read more

„Ich hab alles erreicht!“ schimpfte der Millionär im Coaching.

„Warum bin ich nicht zufrieden?“

Normalerweise kommen Menschen wie Robert F. selten in mein Coaching. Seinen röhrenden Ferrari hörte ich schon beim Einparken. Dann kam er rein, braungebrannt, Goldkette, offenes Hemd, laute Stimme. Für ihn war es auch eine ungewohnte Situation.

Aber ein Freund hatte mich mit den Worten empfohlen: „Das ist zwar auch ein Psycho, aber der arbeitet ganz anders.“ Der Klient begann ohne Umschweife. Ich spürte, dass er gewohnt war, in einer neuen Situation schnell die Kontrolle zu übernehmen. „Als ich von zu Hause auszog, wusste ich nicht, was ich machen wollte. Ich probierte es mit einem BWL-Studium, dann mit Jura – beides nicht mein Fall. Dann hing ich eine Weile in Thailand rum. Alles ganz nett. Kam zurück und arbeitete eine Weile im Vertrieb einer Fondsgesellschaft. Gutes Geld verdient, aber jeden Tag dieselben Gespräche.

Plötzlich war ich 28 und wusste immer noch nicht, was ich mit meinem Leben anfangen wollte. Bis ich einen Anruf von einem Freund aus Ibiza erhielt, der dort einen Jeansladen hatte und Verstärkung brauchte. Ich schaute mir das an, die abwechslungsreiche Arbeit gefiel mir und so stieg ich dort ein.

Jetzt bin ich 44 Jahre, habe eine Kette von Jeansläden, jette in der Welt herum, verdiene genug Geld, arbeite viel. Bin verheiratet und habe zwei süße Kinder. Ich habe eigentlich alles erreicht, was ich mir damals mit 28 Jahren auf Ibiza vorgenommen hatte. Das lockere Leben gefiel mir. Aber ich bin nicht zufrieden.

Ich bin finanziell unabhängig, könnte mich zur Ruhe setzen, aber was mache ich dann? Meine Freunde sagen, ich soll doch mein Leben genießen, aber wie macht man das? Ich weiß, dass ich das schlecht kann. Ich muss immer etwas machen. Ich hab alles erreicht, was ich wollte. Warum bin ich nicht zufrieden?“

Die hedonistische Tretmühle. Read more

Was eine Führungskraft im Coaching über ihr Delegieren herausfand.

„Delegieren traue ich mich einfach nicht. Ich bin gut in meinem Job aber ich kann nicht alles alleine machen. So kann es nicht weitergehen!“ Mit diesem Stoßseufzer betrat die 38jährige Führungskraft, Frau T., meinen Coachingraum. Jurastudium mit Auszeichnung, MBA Uni St. Gallen, jetzt Marketingdirektorin bei einem namhaften Lebensmittelhersteller. Eine 70-Stunden-Woche, ledig, keine Kinder, aber einen Hund, den meistens der Nachbar betreute.

Warum traute sich die Führungskraft nicht zu delegieren? Read more

AZM 071 Planlos glücklich! Mit diesen 5 Impulsen erlebe Sie Ihren Durchbruch

Kreative Chaoten brauchen keinen Lebensplan. Im Gegenteil. Je mehr sie planen, desto unglücklicher oder gelähmter kann sich ihr Leben anfühlen. Dabei heißt „planlos“ nicht, dass wir uns passiv nur treiben lassen. Nein! Planlos glücklich ist, wer sich dem Fluss des Lebens anvertraut und die Chancen zu nutzen weiß, die sich – auch mit der eigenen Hilfe – auftun. Erfahren Sie in der neuen Episode warum Sie keinen konkreten Plan brauchen um erfolgreich zu sein.

Und holen Sie sich 5 Impulse für Ihren Durchbruch.

AZM 070 Bestseller John Strelecky im Talk „Erlaube Dir, Deinen Instinkten zu vertrauen!“

Heute im Talk: John Strelecky, Autor von „Das Café am Rande der Welt“. Interview mit Einblicken in das Leben des Bestseller-Autors. Was macht ein Millionen-Autor den ganzen Tag? Was rät er heute Menschen, die einen Bestseller schreiben wollen? Und: was kommt als nächstes aus seiner Schreibwerkstatt?

Viel Spaß mit dem Intervew (auf englisch). Eine Abschrift zum Mitlesen gibt es unter

https://www.gluexx-factory.de/john-strelecky-cafe-ende-welt/

Wenn das Kriegstrauma der Eltern und Großeltern das eigene Leben belastet.

Auch 73 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs leiden noch viele Menschen unter vielfältigen Traumata. Selbst bei den Kindern der Kriegskinder zeigen sich Symptome wie Einsamkeit, Unsicherheit, Angst und Entwurzelung. Denn die beiden Weltkriege wirken bis heute nach – bei den Überlebenden, Versehrten, Traumatisierten und sogar in der Enkelgeneration, den Kriegsenkeln. Wenige Eltern oder Großeltern haben über ihr Schicksal gesprochen. Viele vom Krieg traumatisierte Erwachsene waren emotional verstummt, haben ihre eigenen schmerzlichen Empfindungen unterdrückt und ihren Kindern und Enkeln seelische Trümmer hinterlassen. Doch nur über die Erinnerung, das Erzählen und Verstehen ist es möglich, die Weitergabe dieser traumatischen Erinnerungen zu unterbrechen.

Wie sich Traumata der Eltern und Großeltern auswirken können. Read more

AZM 069 Hör auf, den roten Faden im Leben zu suchen!

Viele Kreative Chaoten suchen verzweifelt nach dem „roten Faden“ in ihrem Leben. Erfahren Sie in dieser Episode, warum ein „roter Faden in unserem Leben“ Nonsens ist. Und was Ihnen viel besser hilft, ein glückliches Leben zu führen.

Viel Spaß mit der neuen Episode von „Kreatives Zeitmanagement“.