AMR 06: Das Menschenrecht auf Bildung

AMR 06: Das Menschenrecht auf Bildung

In Abenteuer Menschenrechte am 07.09.2011 von Michael Schaller

Die UNO hat 1948 in der UNO Menschenrechtserklärung das Recht auf Bildung nieder geschrieben. Die allgemeine Schulpflicht geht im deutschen Sprachraum bereits auf Martin Luther zurück, der 1524 an die deutschen Städte appellierte, christliche Schulen zu errichten und zu betreiben. In Österreich hat Kaiserin Maria Theresia 1774 die generelle Unterrichtspflicht erlassen.

Zahlen zur weltweiten Bildung sind erschreckend:

  • 780 Mio. Erwachsene sind Analphabeten
  • In Ruanda kommt ein Lehrer auf 60 Grundschüler, während es in Deutschland ein Lehrer auf 14 SchülerInnen ist.
  • In den Industriestaaten werden pro Kopf und Jahr 1650 USD für Bildung ausgegeben, in Afrika südlich der Sahara sind es 25 USD, in Asien nur 20 USD.

Es gibt aber auch Beispiele, wie die Bildung vor allem von Frauen und Mädchen verbessert werden kann:

  • Im Projekt NEEED in Burkina Faso erhalten die Familien die Unterrichtsmaterialien und ein junges Schaf, durch dessen Ertrag die Schulausgaben finanziert werden. (http://www.burkina.at/neeed)
  • Im keniatischen Slum Korogocho gibt es den Schönheitswettbewerb Miss Koch, durch den Mädchen ein Stipendium erhalten (Info unter www.menschenrechtsstadt.at)
  • Das Projekt MIRIAM ermöglicht Frauen, in der Mehrzahl indianischer Abstammung und/oder alleinerziehenden Müttern in Nicaragua und Guatemala, ein Studium zu absolvieren bzw. abzuschließen. (http://www.proyecto-miriam.org)
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