DAC 23 Der lange Schatten

DAC 23 Der lange Schatten

In Abenteuer Coaching am 28.02.2015 von Sebastian Stockebrand

Sie treten eine neue Stelle an und die verschiedensten Erwartungen werden an Sie gerichtet. Wie unterstützt Onboarding-Coaching beim Umgang mit diesen Erwartungen? Erfahren Sie, welchen Einfluss Ihr Vorgänger auf die an Sie gerichteten Erwartungen hat und wie Sie damit umgehen sollten.

Der lange Schatten

Worum geht es?

Wenn Sie eine neue Position antreten, werden von den verschiedensten Menschen Erwartungen an Sie gestellt. Je besser Sie diese kennen, umso bewusster können Sie entscheiden, wie Sie mit diesen Erwartungen umgehen wollen.

Neben den klar geäußerten Erwartungen gibt es Faktoren, die die Erwartungen stark beeinflussen.

Ein wesentlicher Faktor ist Ihr Vorgänger. Damit ist gemeint, was für ein Typ Ihr Vorgänger war und wie er sein Umfeld geprägt hat. Folgende Typen kann man grob unterscheiden:

Der Pensionär: Dieser Typ, also ein Vorgänger, der nun die wohlverdiente Rente antritt, hat in der Regel einen Reformstau hinterlassen und seinen Mitarbeitern einen gemütlichen Arbeitsstil zugestanden. Hier müssen Sie aufpassen, dass Sie weder zu viele „Reformen“ gleichzeitig angehen, noch untätig den gewohnten Pfad beibehalten.

Jedermanns-Liebling: Der „Vater Teresa“ unter den Vorgängern ist hinsichtlich der Nähe zu seinen Mitarbeitern nicht zu schlagen. Sie sollten nicht in seine Fußstapfen treten, sondern schauen, was die Mitarbeiter bei diesem Chef vermisst haben und nun von Ihnen erwarten dürfen.

Der Verwalter: Dieser entscheidungsschwache Bürokrat sollte Ihnen nicht zu viel Kopfzerbrechen bereiten. Sie werden einen positiven Kontrast zu Ihrem Vorgänger bilden, wenn Sie entscheidungsfreudiger und konsequenter agieren. Allerdings sollten Sie auch hier darauf achten, nicht zu viel auf ein Mal in Angriff zu nehmen.

Der Autoritäre: Der cholerische Typ hat eher durch Angst als durch Lust an Leistung motiviert. Achten Sie darauf, dass Sie eben nicht gleich zum „Jedermanns-Liebling“ werden und Ihre Mitarbeiter anfangen, sich auszuruhen. Ihre Mannschaft wird zwar froh sein, Sie zu haben, dennoch haben Sie das Recht und die Pflicht, weiter Leistung einzufordern.

Der Charismatiker: Dieser Vorgänger war wie ein Rockstar. Versuchen Sie bitte nicht, ihn zu imitieren. Statt die Liebe der Mitarbeiter anzustreben, sollten Sie sich um Respekt bemühen - seien Sie dabei geduldig. Bei genauerem Hinsehen werden Sie feststellen, dass der Charismatiker auch nicht alles richtig gemacht hat und Sie werden viele Bereiche finden, in denen Sie Impulse setzen können.

Viel Spaß beim Hören und ich freue mich auf Ihr Feedback!

Ihr Sebastian Stockebrand        

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