Wie ich herausfand, was und wie ich arbeiten will – und wie nicht.

Wie ich herausfand, was und wie ich arbeiten will – und wie nicht.

In Abenteuer Persönlichkeit am 08.10.2017 von Roland Kopp-Wichmann

Mein Vater war Autoverkäufer bei VW. Er hat diesen Beruf gehasst, denn er war introvertiert wie ich und mit wildfremden Leuten Kontakt aufzunehmen, um ihnen was zu verkaufen, war nicht sein Ding. Das war meine erste Lektion zum Thema, was passieren kann, wenn man bei der Berufswahl etwas falsch macht. Aber mein Vater hatte in der Nachkriegszeit nicht wirklich eine Wahl, jedenfalls nur eine begrenzte. Eigentlich wäre er lieber Künstler geworden, aber davon hätte er seine Familie nicht ernähren können.

Herauszufinden, was Sie beruflich machen wollen, ist gar nicht so einfach.

Mit 17 Jahren wusste ich das auch nicht.

Und machte deshalb auf Anraten meiner Eltern eine Banklehre: „Da hast Du eine solide Basis!“ war ihre Ansicht. Das stimmte zwar, aber nach Lehre und einem Jahr als Kreditsachbearbeiter bei einer Großbank, wusste ich: Das ist es nicht.

So ging es mir danach noch mehrmals. Ich heuerte als EDV-Operator bei IBM an, wurde Werbetexter in einer Agentur und dann selbständig. Weil ich mehr Geld verdienen wollte, wurde ich Finanzberater und verkaufte erfolgreich Lebensversicherungen.

Das klappte gut aber mir wurde nach einer Weile klar: Das ist es auch nicht.

Und dann tauchte die Idee auf mit der Psychologie auf. Das hatte damit zu tun, dass damals einige meiner Freunde in große Krisen gerieten und Selbstmordabsichten äußerten. Mit denen sprach ich oft nächtelang über den Sinn des Lebens, den ich ja selbst noch nicht gefunden hatte.

Und diese Gespräche taten nicht nur meinen Freunden gut. Sondern auch mir.

Einmal, weil ich erfuhr, dass ich gut zuhören und kluge Fragen stellen konnte. Und weil ich neues Gefühl erlebte: etwas Sinnvolles zu tun, für das es sonst keine Belohnung gab.

So reifte der Entschluss, Psychologie zu studieren. Allerdings mit der hohen Hürde, dass ich dazu erst mein Abitur nachholen musste. Das machte ich dann 2 1/2 Jahre lang, wartete bei Kibbuzarbeit in Israel noch ein weiteres Jahr, bis ich einen Studienplatz erhielt.

Sie sehen, ein starker Wunsch kann enorme Willenskraft und Ausdauer mobilisieren.

In den darauffolgenden Jahren entstand dann sukzessive meine Vorstellung, was und wie ich arbeiten wollte. Dabei halfen mir vor allem die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit mit Auftraggebern, Kooperationen und mir selbst gemacht hatte.

Zuerst war es eine umfangreiche Not-To-do-Liste. Also eine Aufzählung davon, was ich bei meiner Arbeit nicht haben wollte oder soweit wie möglich vermeiden wollte.

Die wichtigsten Punkte hören Sie in diesem Podcast.

Diesen Beitrag können Sie nachlesen auf meinem Persönlichkeits-Blog.

Noch mehr Persönlichkeits-Tipps bekommen Sie mit meinem sonntäglichen Newsletter: https://goo.gl/Ht4kJ5 

Erfahre mehr über den Autor

Podcast und weiteres

Amazon Bücher

Verlag:

Preis:
Sonstiges:

mehr...

Verlag:

Preis:
Sonstiges:

mehr...

Verlag:

Preis:
Sonstiges:

mehr...

Verlag:

Preis:
Sonstiges:

mehr...

Verlag:

Preis:
Sonstiges:

mehr...

Verlag:

Preis:
Sonstiges:

mehr...

Verlag:

Preis:
Sonstiges:

mehr...

Social Media

weitere Artikel

HomeAutorenKanäleÜber unsKontaktImpressum© 2011 Das Abenteuer Leben