DAC 18 Der Glaube erschafft Berge

Was sind Glaubenssätze und welche Rolle spielen sie im Coaching?

Worum geht es?

Jeder Mensch hat sogenannte Glaubenssätze. Das sind feste aber unbewusste Ansichten, die wir für wahr halten. Wir halten gern an ihnen fest, auch wenn die Logik oder die Erfahrung gegen sie sprechen.

Wie entstehen Glaubenssätze

Glaubenssätze entstehen durch Wiederholung / Gewöhnung, unkritische Übernahme von Glaubenssätzen anderer (insbesondere von Autoritäten) und durch Prägungssituationen, d.h. signifikante emotionale Ereignisse.

Welche Arten von Glaubenssätzen gibt es?

Glaubenssätze beziehen sich entweder auf uns selbst („Wenn ich mir etwas vornehmen, dann schaffe ich das auch!“) oder auf unsere Umwelt („Die da oben machen, was sie wollen!“).

Inhaltlich können sich Glaubenssätze auf folgendes beziehen:

– Ursachen: „Durch viel Arbeit erhalte ich Anerkennung.“
– Bedeutung: „Geld haben, bedeutet angesehen zu sein.“
– Identität: „Eigentlich verdiene ich keine Anerkennung.“

Warum sind Glaubenssätze im Coaching so wichtig?

Ein Glaubenssatz bestimmt unser Potenzial (das, was wir uns zutrauen oder für möglich halten). Das Potenzial bestimmt wiederum unsere Handlung (wie wir agieren, was wir tun). Unsere Handlung bestimmt schließlich unsere Ergebnisse oder Resultate.

Da es im Coaching immer darum geht, ein Ziel zu erreichen, können Glaubenssätze also hilfreich oder schädlich in Bezug auf die Zielerreichung sein.

Wenn ein Glaubenssatz uns an der Erreichung unserer Ziele hindert, so wird man im Coaching versuchen, diesen Glaubenssatz durch einen hilfreichen Glaubenssatz zu ersetzen.

Meine Glaubenssätze

Wenn Sie mal einige Ihrer Glaubenssätzen ausfindig machen wollen, dann ergänzen Sie bitte folgende Sätze schnell und spontan:

• Es ist wichtig, dass …
• Jeder sollte…
• Ich kann nicht…
• Ich bin zu…

Viel Spaß beim Hören und ich freue mich auf Ihr Feedback!

Ihr Sebastian Stockebrand

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