Ich weiss nicht, was ich will.

Im Leben keine richtigen Ziele zu haben, kann frustrierend sein. Andere ziehen an einem vorbei, nur Ihnen fehlt die Richtung, in die Sie gehen wollen. Sie spulen die Tage so ab. Sie reagieren mehr auf Umstände und Forderungen von anderen – anstatt Ihr Lebensschiff zu steuern. Vielleicht haben Sie auch schon viele Dinge ausprobiert und nach einer Weile merkten Sie, dass es doch nicht das Richtige ist. Mir ging es genauso, wie Sie hier lesen können. Mit der Zeit bekommt man das Gefühl, dass es vielleicht nichts gibt, was einem lange genug Freude und Zufriedenheit schenkt. Gleichzeitig scheint die Zeit an einem vorbeizurasen, während man sich selbst im Kreis dreht. Was tun?

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Viele Menschen, mit denen ich arbeite, beziehen den Satz „Ich weiß nicht, was ich will“ vor allem auf den Beruf. Weil Sie unzufrieden sind mit ihrer Arbeit. Im Clinch liegen mit Kollegen. Vom Chef sich nicht unterstützt fühlen. Und die dennoch jahrelang oder länger ausharren.

Denn den Arbeitsplatz zu verlieren, ist für viele Menschen traumatisch. Einfach weil sie sich mit ihrer Position, ihrem beruflichen Tun trotz allem identifiziert haben. „Ich arbeite im XY-Unternehmen.“ … „Ich bin Softwareentwicklerin bei XZ.“ …

Das ist in Ordnung, solange es das ist, was Sie tun wollen. Und die Rahmenbedingungen stimmen.

Es wird aber dann problematisch, wenn Ihre gute Position Sie davon abhält, berufliche Dinge zu verändern:

• Weil man Sie gekauft hat mit einem jährlich steigenden Bonus.
• Oder der Aussicht auf einen lukrativen Posten.
• Wenn Sie wichtige Dinge unterdrücken, auf später verschieben.

Denn auch das, was Sie unterlassen, bestimmt Ihre Identität.

Manche Menschen ziehen es vor, ihre besten Ideen zurückzuhalten oder im Job nur das sagen, was gewünscht wird – aus Angst gefeuert zu werden. Das kann ich bei meinen Coachings bei Fachkräften immer wieder beobachten. Und genauso auch bei Führungskräften.

Sie haben Angst davor, gefeuert zu werden, wenn Sie den Mund aufmachen.

Doch wer etwas ändern will in seinem Leben, muss immer neue Dinge ausprobieren. Muss Entscheidungen treffen. Das erfordert in erster Linie Mut, nicht Macht.

Wenn Sie vor etwas Angst haben, erlauben Sie Ihrer Angst, Ihr Leben zu bestimmen. Dann schreibt die Angst ihr weiteres Lebensdrehbuch.

Überlegen Sie mal: Was kann schlimmstenfalls passieren?
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