DAM 97 Was die Hirnforschung über Belohnungen sagt

Diese 4 Gehirnregionen bestimmen, wie motiviert du bist.

Die Hirnforschung zeigt: Wenn Belohnungen mit dem Erreichen von Zielen verknüpft werden, treten Gewöhnungseffekte auf. Das heißt: Die Wirkung verpufft. Warum das so ist und welche Alternativen es zur Belohnung gibt, darum geht es in der heutigen Folge.

Die wichtigsten Gehirnregionen für Motivation sind das Belohnungs-, das Emotions-, das Erinnerungs- und das Entscheidungssystem. Vielleicht hast Du es auch schon mal bewusst bei Dir wahrgenommen: Allein die Erwartung eines lustvollen Ereignisses genügt und das Gehirn schüttet den Botenstoff Dopamin aus. Dieser setzt eine Kette von Reaktionen in Gang, an deren Ende aus ein Glücksgefühl steht. Der Mensch freut sich, zum Beispiel auf ein gutes Essen, einen schönen Abend mit Freunden oder ein gutes Buch. Und wenn es soweit ist, kommt es zur Ausschüttung von Serotonin, ein Stoff, der beruhigend und befriedigend wirkt und die Erkenntnis bringt: Ich bin glücklich. In diesem Moment ist das Belohnungssystem aktiv und ein Zustand tritt ein, den der Mensch am liebsten für immer behalten würde.

In vielen Bereichen des Lebens haben wir erkannt, dass das Belohungssystem ein wichtiger Entstehungsort für Leistung ist: Von der Kindererziehung über sportliche Wettkämpfe bis zur Mitarbeiterführung  in Unternehmen. Doch das Belohnungssystem hat einen Haken: Die Gewohnheit.

DAM 96 Eigentlich will ich gar nicht so sein!

Warum wir tun, was wir eigentlich gar nicht tun wollen und wie wir das ändern können.

Wie kommen wir vom Denken zum Handeln. Was kann ich tun, damit ich eben nicht wieder in den alten Schlendrian verfalle? Die Erklärung für dieses Verhalten ist naheliegend: Die Menschen verhalten sich so, weil es funktioniert, weil sie dieses Verhalten kennen und es ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle gibt. Auf der Ebene des Bewusstseins wollen die Menschen zwar nicht so handeln. Auf einer tieferen Ebene aber erfüllt die unerwünschte Handlung wichtige Bedürfnisse und wird belohnt. Nämlich das Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle. Diese Bedürfnisse sind so bedeutsam, dass dafür auf der bewussten Ebene alle möglichen unangenehmen Konsequenzen in Kauf genommen werden.

Warum machen wir es nicht einfach anders? Woran scheitert es? Es scheitert an den Emotionen. Auch wenn wir das andere Verhalten rational begründen und es für uns auch völlig schlüssig und erstrebenswert ist, so reicht das nicht aus. Um in Bewegung zu kommen und wirklich etwas zu verändern muss nicht nur der Verstand überzeigt sein, sondern auch das Herz. Wir brauchen einen emotionalen Schub!

DAM 95 Schluss mit dem Selbstoptimierungsplan

Selbstoptimierung kann frustrieren und demotivieren – besser ist eine gesunde Weiterentwicklung, die zu Dir und Deinem Leben passt.

Glücklicher, gelassener, erfolgreicher, schöner, fitter, produktiver und vieles mehr können wir werden. Ja, und auch ich versuche mit meinem Podcasts, meinen Vorträgen und Büchern natürlich dazu beizutragen, dass Du das Leben lebst, das Du leben möchtest, dass Du werden kannst, wer Du sein willst.

Und heute möchte ich das ganz bewusst mal hinterfragen. MÜSSEN wir wirklich in allen Lebensbereichen immer besser werden? Macht Selbstoptimierung wirklich glücklich oder frustriert sie uns eher? Worauf kommt es bei einer gesunden Weiterentwicklung an? Und 5 Gründe gegen den Selbstoptimierungswahn.

Mehr Infos zu mir: www.nicolafritze.de