„Ich muss immer der Beste sein“, sagte der Mann im Coaching.

Ein neuer Fallbericht aus meiner Coaching-Praxis.

Immer der Beste sein zu wollen oder zu müssen, ist ein häufiges Lebensthema von Männern, die in mein 3-h-Coaching kommen.

Der Preis für diese anstrengende Lebensstrategie ist meistens, dass der Mann seine Gefühle abspalten oder verdrängen kann. Doch das geht ja nicht von heute auf morgen. Wo lernt man das?

Im Fall dieses Klienten hatte es mit der Karateschule seines Vaters zu tun, in der er bereits mit vier Jahren mitmachte.

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Wie findet man die passende Coaching-Fortbildung?

Eine Orientierungshilfe

Immer mehr Menschen interessieren sich für eine Coaching-Fortbildung. Entweder, weil sie schon als Coach arbeiten und eine Zusatzqualifikation suchen. Oder weil sie zusätzlich zu ihrem Hauptberuf coachend tätig werden möchten.

Die letztgenannte Option ist auch sehr zu empfehlen, gibt es doch derzeit in Deutschland rund 9.000 Menschen, die sich Coach nennen, weiß Christopher Rauen, Vorsitzender des Deutschen Bundesverbandes Coaching (DBVC).

Kein Wunder also, dass kaum jemand allein vom Coachen leben kann. Auch ich nicht. Die meisten Coaches haben noch einen anderen Beruf als Trainer, Berater oder Führungskraft.

Mittlerweile gibt es über 300 Coaching-Aus- und Fortbildungen in Deutschland. Methoden, Zeitraum, Kosten und Prüfsiegel variieren stark.
Wie soll man da die richtige finden?

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„Soll ich ihn wirklich heiraten?“, fragte die Frau im Coaching

Und was wirklich dahintersteckte.

„Warum heiraten?“
Mit dieser Frage sitzt Petra B. vor mir und quält sich schon über ein halbes Jahr damit herum.

Wobei Menschen, die aus dem Heiraten kein Problem machen, überzeugende Gründe dafür anführen können:

  • Man fühlt sich mit seinem Partner stärker verbunden.
  • Eine Hochzeit ist ein echter Liebesbeweis.
  • Durch eine Hochzeit wird man zu einer richtigen Familie.
  • Heiraten ist eine lange Tradition und ein schöner Brauch.
  • Finanzielle Vorteile bei Steuer, Altersvorsorge oder Versicherungen.
  • Bessere Absicherung im Trennungsfall oder Todesfall.
  • Weniger Vollmachten oder Vereinbarungen notwendig z. B. für medizinische Notfälle, Sorgerecht, Erbe etc.
  • Die Freude daran, mit den Liebsten wie Freunden und Familie ein großes Fest zu feiern.
  • Religiöse Gründe.
  • Andere Familienmitglieder (Eltern, Großeltern, Kinder etc.) wollen es so.

Doch all das sind keine Argumente für meine Klientin.

Um ihren Zwiespalt zu verstehen, mussten wir etwas tiefer graben. Dazu frage ich immer auch nach Erfahrungen aus der Herkunftsfamilie. Denn was wir hier erleben, im Guten wie im Schlechten prägt unsere Vorstellungen, was richtig und falsch ist, was sich gehört und was nicht, wie man das Leben meistert oder daran zerbricht.

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Wenn die Schwiegermutter die Ehe zu zerstören droht, muss Mann handeln.

Wie wird ein Junge zu Mann?

„Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ich weiß auch nicht, ob ich bei Ihnen überhaupt richtig bin. Meine Frau hat mich geschickt. Sie meinte, ich müsse mich entscheiden. Sonst würde sie sich bald trennen.“

So begann eine interessante Coaching-Sitzung.
Hören Sie hier, wie es weiterging …

Den ganzen Artikel können Sie auch nachlesen auf meinem Persönlichkeits-Blog.

„Mir fehle das Konkurrenz-Gen, sagt mein Chef.“

Ein Coaching-Fall aus meiner Praxis.

Der Klient wurde von seinem Chef geschickt. Als Verkaufsleiter zeige er nicht den nötigen Biß und Durchsetzungswillen.

Doch was tun mit einem Klienten, der Konkurrenz vehement ablehnt und in allen Bereichen des Lebens Kooperation favorisiert?

Als Coach suche ich dann immer nach einem inneren unbewussten Konflikt, der den Klienten blockiert.

Wie das gehen kann hören Sie hier in diesem Podcast.

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„Ich kann meiner Mutter nicht verzeihen und soll sie jetzt pflegen?“ sagte die Frau im Coaching.

Wie man Frieden machen kann mit den Eltern.

„Sie sind meine letzte Rettung!“, stöhnte die Klientin und ließ sich in den Sessel fallen.

„Na, eher die vorletzte,“ _antwortete ich. „Wieso vorletzte?“_
„Weil die letzte Rettung der Tod ist. Er löst alle Probleme.“

„Interessant, dass Sie das sagen“, meinte die Klientin. „In der letzten Zeit habe ich oft daran gedacht, dass wenn ich tot wäre, das ganze Drama vorbei wäre.“

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„Was mache ich mit den ganzen Idioten in meiner Firma?“ fragte der Klient im Coaching.

Narzissten im Coaching sind eine Herausforderung.

Narzissten erkenne ich meist sofort, in den ersten paar Minuten. An ihrer Mimik, der Körpersprache und ihrem Verhalten.

Bei einem 3-h-Coaching betreten sie als Narzisst nicht meinen Praxisraum, sie besetzen ihn.

  • Mit raumgreifenden Schritten steuern sie auf den Sessel zu und lassen sich breitbeinig darin fallen.Oder Sie verrücken gleich mal den Sessel ohne zu fragen, so dass sie mir genau gegenübersitzen.
  • Dann schauen sie mich nicht an, sie mustern mich. Sie wollen wissen, woran sie mit mir sind.Und stellen oft eine Frage nach meiner Kompetenz: „Haben Sie eigentlich Erfahrung mit Vorständen/top-down-issues/Konflikteskalationen …
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Wie wird man ein erfolgreicher Coach?

Tipps eines Profis aus dreißig Jahren.

Der Coaching-Markt wächst. Dieser Trend ist sowohl in Deutschland als auch weltweit festzustellen. Die Wachstumsraten liegen im zweistelligen Bereich.

Schätzungen gehen von 8.000 bis 10.000 seriösen Anbietern in Deutschland aus. Mit steigender Tendenz. Da der Titel „Coach“ nicht geschützt ist, kann sich jeder so nennen. Das heißt, zu den genannten Zahlen kommen noch die „unseriösen“ Anbieter dazu.

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Die Marie Kondo Methode.

Meine Erfahrungen aus 7 Jahren Aufräumen.

Seit die zierliche Japanerin Marie Kondo 2011 ihr erstes Buch Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert veröffentlicht hat, kennen Menschen in aller Welt ihre „KonMari“-Methode.

Da ich manchmal ein Näschen für Trends habe, schrieb ich schon damals einen Blogartikel über diese neue Form des Aufräumens. Hier können Sie ihn lesen …

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„Mein Job ist sinnlos aber gut bezahlt“, sagte der Kreativdirektor im Coaching.

Was die Bedürfnispyramide von Maslow mit der Sinnfrage zu tun hat.

Sinnfragen tauchen in meinen Coachings immer wieder auf.

Solche Fragen entstehen bei Menschen, die es geschafft haben. Also eine Karrierestufe erreicht, die ein auskömmliches Einkommen sichert. Die eine Partnerschaft oder eine Familie haben, wo die Kinder aus dem Gröbsten raus sind und Zeit ist, durchzuatmen – und Bilanz zu ziehen.

Alles okay soweit. Und wie geht’s jetzt weiter?

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„Ich sei passiv-aggressiv, meint meine Chefin“, sagte der Klient im Coaching.

Eine neue Fallgeschichte aus meiner Coaching-Praxis

Bestimmt kennen Sie Beispiele von passiv-aggressivem Verhalten. Auch wenn Sie dabei nicht an diesen Fachbegriff denken:

  • Auf der Autobahn schleicht ein Autofahrer im Schneckentempo, eine Reihe Autos hinter sich.
    Auf sein Verhalten angesprochen würde er vielleicht antworten, dass durch zu schnelles Fahren Unfälle passieren und die Autobahn für alle da wäre.
  • Ein Angestellter befolgt die von der Geschäftsführung gemachten Vorschriften sklavisch genau und verzögert dadurch die Zusammenarbeit mit anderen.
    Darauf angesprochen, weist er daraufhin, dass Vorschriften eben dazu da sind, dass man sie befolgt, sonst bräuchte man sie ja nicht.
  • Der Azubi, der beim Zusammenstellen der Stühle im Seminarraum laut schnauft und öfter eine lange Pause macht, um sich zu erholen.
  • Der Partner, der oft Kopfweh bekommt, wenn beim Zubettgehen eine erotische Stimmung in der Luft liegt.
  • Ein Mitarbeiter reißt einen Witz über Schwule. Als ein homosexueller Kollege sich das verbittet, wird ihm Humorlosigkeit vorgeworfen.
  • Ein Kind, das sich ungerecht behandelt fühlt, läuft von zu Hause weg und hofft, dass die Eltern sich Sorgen machen und es suchen.
    Ihr Partner will eigentlich nicht mit ins Kino, sagt aber dann doch zu. Braucht allerdings so lange, sich fertigzumachen, dass sie erst eine halbe Stunde später loskommen.
  • Der neidische Kollege, der es immer mal vergisst, Sie über ein wichtiges Detail des Kunden zu informieren.
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Ohnmacht begleitet unser Leben. Wir müssen lernen, sie zu ertragen.

Über Ohnmacht und die entsprechenden Gefühle zu schreiben, ist riskant. Denn das passt nicht zum Zeitgeist, der eher die unbegrenzte Machbarkeit verherrlicht. Wie gerade die Meldung über genetisch veränderte Babies zeigt. Wir wollen uns nicht ohnmächtig fühlen, sondern phantasieren lieber: „Nichts ist unmöglich!“ oder behaupten tapfer „Geht nicht gibt’s nicht!“

Aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir erkennen, dass wir häufiger ohnmächtiger sind als uns lieb ist. Nicht nur angesichts von Naturkatastrophen oder Wetterereignissen. Das alltägliche Leben zeigt uns, wie wenig wir oft ausrichten können:

  • Im Dieselskandal werden Autokäufer jahrelang für dumm verkauft. Und das noch mit kräftiger Unterstützung der eigenen Regierung.
  • Jährliche Konferenzen beschwören den Ernst der drohenden Klimakatastrophe, vor der der Club of Rome seit 50 Jahren warnt. Nur sture Optimisten glauben noch, dass die für ein Überleben notwendigen Klimaziele noch erreicht werden können.
  • Als Radfahrer fühlt man sich ohnmächtig gegenüber rücksichtslosen Autofahrern. Fußgängererleben dasselbe mit rücksichtslosen Radfahrern.

Ohnmacht zu erleben, ist ein scheußliches Gefühl. Denn wir spüren dann, dass wir auf ein Geschehen keinen Einfluss haben. Absolut keine Kontrolle. Niemand will das haben – und trotzdem erleben wir es täglich. Wir retten uns oft daraus, indem wir glauben, dass es ja nicht so sein müsste.

Dass man doch etwas gegen die Klimakatastrophe tun kann. Gegen die Umweltverschmutzung. Gegen das Leid der Tiere in großen Mastfabriken. Gegen die Unterdrückung von Frauen. Gegen die Ausbeutung von Arbeitskräften bei uns in und in anderen Ländern.

Doch auch klimabesorgte Bürger hierzulande, die versuchen, es besser zu machen, sind angesichts der rasanten Entwicklung ohnmächtig. Das Umweltbundesamt rechnet vor, dass wer seinen Lebensstil klimagerechter ändert, oft einer Selbsttäuschung unterliegt. Michael Bilharz vom UBA: „Während die Menschen ‚bio‘ kaufen, weniger Fleisch essen und Fahrrad fahren, unterschätzen sie den CO2-Ausstoß durch ihre Fernreisen, ihre schlecht isolierte Wohnung und ihr Auto. Und das sind leider klimatechnisch die Big Points.“ Hier der ganze Artikel …

Ja, stimmt! Theoretisch könnte man was dagegen tun.

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Zwangsgedanken und Grübeln – die besten Tipps.

Nich wegscheuchen – sondern einladen.

Was Menschen mit einer Zwangsstörung wirklich verstören kann, ist die Erkenntnis, dass eine Zwangsstörung selten weggeht.

Meist ist es so: **Die Zwangsstörung wird nicht besser – aber Sie werden besser im Umgang mit den Zwängen.**

Sobald Sie Fähigkeiten und Werkzeuge entwickelt haben, um die Art und Weise zu managen, wie sich Ihre Zwangsstörung manifestiert, nutzen Sie diese Fähigkeiten, ohne viel darüber nachzudenken.

Die erfreuliche Folge: die Gedanken und Ängste, die einst lähmend waren, sind nicht mehr so auffällig. Was früher ein Zwangssturm war, ist heute ein Wispern.

Meist probieren Menschen in der frühen Phase Zwangserkrankung, die Zwänge zu besiegen. Leider funktioniert das fast nie. Die Betrachtung der Zwangsstörung als Gegner führt in der Regel zu Leiden.

Aber wenn Sie akzeptieren, dass Sie eine Zwangsstörung haben, verschaffen Sie sich Raum, um neugierig zu sein.

Liz Funk hat acht Strategien/Mantras entwickelt, die Menschen mit Zwangsstörungen helfen, mit ihrer Zwangsstörung besser zu leben. Diese Schritte klingen erst einmal seltsam, aber sie funktionieren.

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Wie egoistisch sind Sie?

Im öffentlichen Raum lernt man die egoistische Seite von Menschen schnell kennen:

  • Autofahrer, die auf der Autobahn mit der Lichthupe drängeln.
  • Radfahrer, die sich an keine Verkehrsregeln halten.
  • Bahnreisende, die das ganze Zugabteil an ihrer Handykommunikation teilhaben lassen.
  • Helikoptereltern, die schwungvoll fast über Ihren Fuß ihr Kind bis vor den Schuleingang fahren.
  • Gaffer, die Rettungsarbeiten bei Unfällen behindern und alles filmen wollen.
  • Männer, die im Bus breitbeinig sitzen und andere mit ihrer Lieblingsmusik beschallen.
  • Urlaubsgäste, die um 7 Uhr morgens sich die besten Liegen reservieren.

Gibt es einen gemeinsamen Faktor, der solche antisozialen, rücksichtslosen Verhaltensweisen erklären könnte?

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„Ich fühle mich nirgends zugehörig“, sagte der Jurist im Coaching.

„Auch wenn ich mittendrin bin, gehöre ich nicht dazu“, war der erste Satz meines Coaching-Klienten.

Dieser Satz ließ mich aufhorchen, weil ich vor Jahren mal eine Studie gelesen hatte, wie sehr das mangelnde Gefühl von Zugehörigkeit und Depression miteinander in Verbindung stehen.

„Wie meinen Sie das?“ fragte ich.

„Ich bin Jurist, Einserkandidat, im Iran geboren. Meine Eltern kamen als Gastarbeiter nach Deutschland und wollten mir alles ermöglichen, was hier wichtig ist. Bildung, Aufstieg, Wohlstand. Ich habe das alles geschafft, aber ich weiß nicht wo ich hingehöre.“

Menschen mit diesem Lebensthema fühlen sich häufig fehl am Platz, ziehen sich allgemein schnell zurück. Glauben, dass sie irgendwie anders seien als andere und deswegen eher stören oder eine Belastung sind.

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„Meine Zwangsstörung macht mich fertig!“, gestand die Lehrerin im Coaching.

Eine Fallgeschichte aus meiner Coaching-Werkstatt

Eine Zwangsstörung ist eine häufige, chronische und lang anhaltende psychische Erkrankung, bei der ein Mensch unkontrollierbare, wiederkehrende Gedanken (Obsessionen) und Verhaltensweisen (Zwänge) hat, und den Drang verspürt, sie immer zu wiederholen.

Zwangsgedanken können sein:

  • Angst vor Keimen oder Verunreinigungen
  • Unerwünschte verbotene oder tabuisierte Gedanken, die Sex, Religion und Unfälle betreffen.
  • Aggressive Gedanken gegenüber anderen oder sich selbst.
  • Die Dinge müssen symmetrisch oder in perfekter Ordnung angeordnet werden.

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„Im Aufschieben bin ich Weltmeister!“, grinste der Rechtsanwalt im Coaching.

Aufschieben, neudeutsch  „Prokrastination“ ist ein sehr verbreitetes Problem. Dutzende von Ratgeberbüchern und Blogartikeln zeigen die Not. Doch was steckt eigentlich hinter der Aufschieberitis? Wie so oft ist auch hier das Problem die Lösung. Aber Lösung wofür?

Welchen Sinn hat chronisches Aufschieben? Read more

„Ich kann mich nicht entscheiden“, behauptete die Ärztin im Coaching.

Entscheidungen und das Problem, diese „richtig“ und rechtzeitig zu treffen, gehören zu den häufigsten Anliegen im Coaching. Doch betrachte ich dieses Problem mit Entscheidungen nicht als eine Schwäche des Klienten. Vielmehr ist es seine beste Strategie, um etwas Wichtiges zu vermeiden. Aber was eigentlich?

Man kann sich doch garnicht nicht entscheiden. Read more

„Ich hab alles erreicht!“ schimpfte der Millionär im Coaching.

„Warum bin ich nicht zufrieden?“

Normalerweise kommen Menschen wie Robert F. selten in mein Coaching. Seinen röhrenden Ferrari hörte ich schon beim Einparken. Dann kam er rein, braungebrannt, Goldkette, offenes Hemd, laute Stimme. Für ihn war es auch eine ungewohnte Situation.

Aber ein Freund hatte mich mit den Worten empfohlen: „Das ist zwar auch ein Psycho, aber der arbeitet ganz anders.“ Der Klient begann ohne Umschweife. Ich spürte, dass er gewohnt war, in einer neuen Situation schnell die Kontrolle zu übernehmen. „Als ich von zu Hause auszog, wusste ich nicht, was ich machen wollte. Ich probierte es mit einem BWL-Studium, dann mit Jura – beides nicht mein Fall. Dann hing ich eine Weile in Thailand rum. Alles ganz nett. Kam zurück und arbeitete eine Weile im Vertrieb einer Fondsgesellschaft. Gutes Geld verdient, aber jeden Tag dieselben Gespräche.

Plötzlich war ich 28 und wusste immer noch nicht, was ich mit meinem Leben anfangen wollte. Bis ich einen Anruf von einem Freund aus Ibiza erhielt, der dort einen Jeansladen hatte und Verstärkung brauchte. Ich schaute mir das an, die abwechslungsreiche Arbeit gefiel mir und so stieg ich dort ein.

Jetzt bin ich 44 Jahre, habe eine Kette von Jeansläden, jette in der Welt herum, verdiene genug Geld, arbeite viel. Bin verheiratet und habe zwei süße Kinder. Ich habe eigentlich alles erreicht, was ich mir damals mit 28 Jahren auf Ibiza vorgenommen hatte. Das lockere Leben gefiel mir. Aber ich bin nicht zufrieden.

Ich bin finanziell unabhängig, könnte mich zur Ruhe setzen, aber was mache ich dann? Meine Freunde sagen, ich soll doch mein Leben genießen, aber wie macht man das? Ich weiß, dass ich das schlecht kann. Ich muss immer etwas machen. Ich hab alles erreicht, was ich wollte. Warum bin ich nicht zufrieden?“

Die hedonistische Tretmühle. Read more

Was eine Führungskraft im Coaching über ihr Delegieren herausfand.

„Delegieren traue ich mich einfach nicht. Ich bin gut in meinem Job aber ich kann nicht alles alleine machen. So kann es nicht weitergehen!“ Mit diesem Stoßseufzer betrat die 38jährige Führungskraft, Frau T., meinen Coachingraum. Jurastudium mit Auszeichnung, MBA Uni St. Gallen, jetzt Marketingdirektorin bei einem namhaften Lebensmittelhersteller. Eine 70-Stunden-Woche, ledig, keine Kinder, aber einen Hund, den meistens der Nachbar betreute.

Warum traute sich die Führungskraft nicht zu delegieren? Read more

Wenn das Kriegstrauma der Eltern und Großeltern das eigene Leben belastet.

Auch 73 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs leiden noch viele Menschen unter vielfältigen Traumata. Selbst bei den Kindern der Kriegskinder zeigen sich Symptome wie Einsamkeit, Unsicherheit, Angst und Entwurzelung. Denn die beiden Weltkriege wirken bis heute nach – bei den Überlebenden, Versehrten, Traumatisierten und sogar in der Enkelgeneration, den Kriegsenkeln. Wenige Eltern oder Großeltern haben über ihr Schicksal gesprochen. Viele vom Krieg traumatisierte Erwachsene waren emotional verstummt, haben ihre eigenen schmerzlichen Empfindungen unterdrückt und ihren Kindern und Enkeln seelische Trümmer hinterlassen. Doch nur über die Erinnerung, das Erzählen und Verstehen ist es möglich, die Weitergabe dieser traumatischen Erinnerungen zu unterbrechen.

Wie sich Traumata der Eltern und Großeltern auswirken können. Read more

Wie Sie Ihren Chef besser führen.

1. Wie Sie ein besseres Gespür für Ihren Chef entwickeln.
2. Herauszufinden, wann es günstig ist, Ihre Interessen anzumelden.
3. Zu lernen, wie Sie angemessen Unterstützung von Ihrer Chefin einfordern können.
4. Und was Sie vor allem als Berufseinsteiger und angehende Führungskraft im Umgang mit Ihrem Vorgesetzten wissen müssen.

Leiden Sie auch unter Ihrem Chef? Dann führen Sie ihn zu wenig. Read more

Warum wirksames Coaching am Engpass ansetzen muss.

Warum Ihr unbewusster Engpass Ihr Fortkommen verhindert. Sie kennen das. Obwohl Sie wissen, dass Ihr Verhalten in einer bestimmten Situation nichts bringt oder die Sache noch verschlimmert, fühlen Sie sich nicht in der Lage, es zu ändern. Hören Sie hier, was die Gründe dafür sind.

Warum wirksames Coaching am Engpass ansetzen muss. Warum Ihr unbewusster Engpass Ihr Fortkommen verhindert. Read more

Was AfD-Wähler, Impfgegner und Rechthaber verbindet.

Dass jeder in seiner konstruierten Realität lebt aber meint, dass er sich in der „Wirklichkeit“ befindet, merkt man ja spätestens, wenn man mit AfD-Wählern, Impfgegnern oder beruflichen Rechthabern diskutiert. Jeder weiß Bescheid und ist fast nie von seiner Überzeugung abzubringen. Denn sie glauben ja, dass sie die Wahrheit kennen.

Wir wirklich ist die Wirklichkeit? Eine sagenhafte Geschichte. Read more

Mann-Frau-Kommunikation: Wie Sie zu einer Männerflüsterin werden.

So klappt Ihre Mann-Frau-Kommunikation garantiert streitärmer. Erinnern Sie sich an den Pferdeflüsterer? Dann kam der Babyflüsterer, heute gibt es schon Hundeflüsterer. Warum sind all diese Flüsterer so erfolgreich? Ganz einfach, sie nutzen ihre extrasensorischen Fähigkeit, um sich mit weniger kommunikativen Lebewesen wie eben Pferden, Hunden, Orchideen oder eben Männern mental zu verbinden. (Ich darf das schreiben, weil ich als Mann auch zu dieser Gattung gehöre.)

Werden Sie zu einer erfolgreichen Männerflüsterin! Read more

Warum Empathie wichtig ist und wie Sie sie lernen können.

Was ist Empathie? Es ist die Fähigkeit, die Gefühle eines anderen Menschen zu verstehen und zu teilen. Die Fähigkeit, sich in die Lage anderer hineinzuversetzen und zu versuchen, deren Motive und Gefühle zu verstehen. Fehlt Empathie in Gesprächen führt dies schnell zu verhärteten Fronten oder zum eskalierenden Konflikt. Das kann man in jeder Talkshow beobachten. Weil jeder nur seine Position für richtig hält und die des anderen als „falsch“ entwertet, entsteht kein Gespräch, kein Erkenntnisgewinn. Ihre beruflichen wie auch privaten Beziehungen können sich vertiefen, wenn Sie sich immer wieder in den anderen hinein versetzen können. Dazu müssen Sie nicht derselben Meinung sein. Sondern nur bereit sein, die Welt mit den Augen des anderen zu sehen.

Sind Sie ein Empathiemonster?

Sind Sie ein Empathie-Monster? Read more

Ich weiss nicht, was ich will.

Im Leben keine richtigen Ziele zu haben, kann frustrierend sein. Andere ziehen an einem vorbei, nur Ihnen fehlt die Richtung, in die Sie gehen wollen. Sie spulen die Tage so ab. Sie reagieren mehr auf Umstände und Forderungen von anderen – anstatt Ihr Lebensschiff zu steuern. Vielleicht haben Sie auch schon viele Dinge ausprobiert und nach einer Weile merkten Sie, dass es doch nicht das Richtige ist. Mir ging es genauso, wie Sie hier lesen können. Mit der Zeit bekommt man das Gefühl, dass es vielleicht nichts gibt, was einem lange genug Freude und Zufriedenheit schenkt. Gleichzeitig scheint die Zeit an einem vorbeizurasen, während man sich selbst im Kreis dreht. Was tun?

Machen Sie das 5-Millionen-Euro-Experiment! Read more

Dieses Buch von Jordan Peterson empfehle ich allen frustrierten Männern.

Jordan Peterson hat sich in den letzten Jahren zu einer Art Internet-Berühmtheit entwickelt. Hierzulande kennt ihn kaum jemand, was sich vielleicht bald ändern wird. Der klinische Psychologe war außerhalb seines Fachgebietes bis 2016 relativ unbekannt, als durch ein Fernsehinterview sein Name in aller Munde war. Spätestens wenn sein Buch „12 Rules for Life. An Antidote to Chaos“, das im Januar 2017 rauskam, auf Deutsch übersetzt ist, wird es wohl auch hier heiße Debatten geben. Seitdem hat er eine ganze Reihe überwiegend junger, männlicher Anhänger angezogen, die ihm sehr dankbar sind, dass sie durch ihn ihr Leben wieder in den Griff kriegten. Vor einiger Zeit machte sein Name Schlagzeilen vor allem in den USA, als er von Cathy Newman im Channel 4 interviewt wurde. Denn der Sender hatte danach „Sicherheitsratschläge“ eingeholt, weil die Interviewerin von einer großen Zahl frauenfeindlicher Mails und Drohungen überschwemmt wurde.

Warum Jordan Peterson in den USA eine Vaterfigur für viele junge Männer ist. Read more