DAC 16 Wer bin ich?

DAC 16 Wer bin ich?

In Abenteuer Coaching am 08.04.2011 von Sebastian Stockebrand

Was ist meine Identität? Wodurch wird sie bestimmt? Kann ich sie ändern?

Shownotes

Wer bin ich?

Was ist meine Identität? Wodurch wird sie bestimmt? Kann ich sie ändern?

Worum geht es?

In dieser Hörsendung widmen wir uns dem Thema der Identität. Ich beschreibe, wie die Identität pragmatisch definiert werden kann, so dass man als Coach einen Ansatzpunkt findet, um mit der Identität zu arbeiten. Und ich erläutere ein kleines Tool zur Arbeit mit der Identität.

Definition von Identität

Ein Laie würde sagen: „Identität ist das, was ich als ICH bezeichne.“
Eine wissenschaftliche Definition lautet: „Identität ist die in mir und in der Zeit als beständig erlebte Einheit meiner Person.“

Meine Identität erfasse ich also als etwas, das konstant (in der Zeit) und konsistent (in seiner Gesamtheit) ist. 
Die Psychologie unterscheidet hierbei noch die persönliche Identität (also die Summe meiner gemachten Erfahrungen) und die soziale Identität (die Eigenschaften, die mir die Gesellschaft zuschreibt und die mich prägen - wie z.B. Herkunft, Geschlecht, Religion etc.).

Wir leben in einem Spannungsfeld aus persönlicher und sozialer Identität und daher wird heutzutage die Identität als ein dynamisches Selbstkonzept begriffen, das sich ein Leben lang ändert.

Der Coach kann in zweierlei Hinsicht am Thema der Identität arbeiten:

  1. Er kann Widersprüche in der Identität eines Klienten aufzeigen, wenn diese die Zielerreichung behindern und damit den Weg für neue Erkenntnisse freimachen.
  2. Er kann dem Klienten helfen, bestimmte positive Muster in seiner Biografie zu erkennen. Die so veränderte Identität kann damit eine Ressource darstellen.

Die Wecker-Methode

Die Wecker-Methode ist eine Technik aus der Biografiearbeit und funktioniert so:
Zeichnen Sie einen Kreis auf ein Blatt Papier und versehen Sie den Kreis mit 12 Strichen wie auf einer Uhr.
Bestimmen Sie Ihre statistische Lebenserwartung (www.wie-alt-werde-ich.com).

Wenn Ihr Leben 12 Stunden dauern würde, können Sie nun ableiten, wie spät es auf Ihrer Uhr ist. Tragen Sie den Zeiger entsprechend ein. Z. B.: Wenn ich statistisch 80 Jahre alt werde und heute 40 bin, steht der Wecker auf 6 Uhr.

Vervollständigen Sie nun folgende Sätze:
-    Es ist zu spät, um …
-    Es ist noch zu früh, um …
-    Es der richtige Zeitpunkt, um …
-    Ich brauche Zeit, um …

Diese kleine Methode hilft Ihnen, zu erkennen, was Sie in diesem Leben noch schaffen wollen und schaffen können. Es kann Ihnen helfen, sich von Ballast zu befreien und Ihre Kraft für die Dinge einzusetzen, die für Ihr Leben wichtig sind.

Viel Spaß beim Hören und ich freue mich auf Ihr Feedback! 

Ihr Sebastian Stockebrand    

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